13/05/12
„Ja, schieb mich mal rein“
Wie schrieb Mephisthorst auf unserer Fratzenbuch-Seite? „Für uns war Thale wieder einmal ein absoluter Höhepunkt...“ Recht hat er. Das sieht schon ganz schön geil aus, wenn 26.000 Arme in die Luft gehen. Denn ziemlich genau die Hälfte (also 13.000 Leute für alle Rechengenies und Schlagzeuger) waren abends auf dem Hexentanzplatz, um bei unserem ersten Open Air des Jahres in den Mai zu feiern. Dafür hatten wir übrigens extra Wetter aus Kuba einfliegen lassen.
Mit einer derartigen Vollness bei unser Show hatten wir gar nicht gerechnet. Das Programm war nämlich ziemlich dicht gepackt, unter anderem trafen wir backstage die Jungs von Marquess sowie einige andere Musikanten und Moderatoren, Fabelwesen wie Hexen, Teufel, talentierte Keyboarder und und und. Deshalb wussten wir gar nicht so genau, was uns denn nun erwarten würde, und ob das Publikum am späten Abend nicht schon platt wäre.
Aber erstmal das Wichtigste:
Abendessen.
Für die ReiseReisegruppe war ein Tisch am Fenster mit Blick auf Brocken und einen malerischen Sonnenuntergang reserviert. Traumhaft. War ja klar, dass die lichtscheuen Banausen aus der Chefetage erstmal die Rollos schließen ließen, wegen Sonne blendet. Läppchen.
Und dann ging’s wirklich los. Der Scheff wurde akustisch reingeschoben und wir haben es mal ein bisschen krachen lassen und uns wegen des Zeitmangels ein wenig beeilt. Was genau passierte, muss ich hier ja jetzt nicht breittreten, schließlich haben es 13.000 Leute gesehen. Und die, die es nicht gesehen haben, haben Pech gehabt. Selbst die Schuld. Hättet ja auch hinkommen können.
Lassen wir die Glücklichen sprechen, die dabei waren dun auf Fatzebook schrobten: „Oberhammer ... Hut ab!“ (Jana), „Tolle Stimmung und Show“ (Monika), „Total genial“ (Juliane). Und Maik schreibt „Unfassbar geiler Auftritt in Eurem zweiten Wohnzimmer in Thale. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!“
Ja, Maik, wir auch. Das Essen war nämlich super. Äh, und die Show natürlich auch...
VIELEN DANK, THALE!!!!
Wir würden uns den Irrsinn glatt noch mal antun. Ruft einfach durch, wir kommen dann rum.
Und dann bringen wir auch wieder unsere fabelhafte Crew mit, die in kürzester Zeit ein gewohnt professionelles Brimborium auf die Bühne stellte. Wobei das vielleicht auch mit Hexerei zu tun hatte. Sabine hat sich seinen Sonnenbrand bestimmt beim FaulinderSonneliegen eingefangen, während irgendwelche Zwerge, Elfen, Hexen oder so was unser Gerümpel aufbauten und die Show vorbereiteten. Ja klar, deshalb hatten unsere völlig überzahlten Crew-Imitatoren auch die Schlafliegen mitgenommen, die sie übrigens folgerichtig auf einem Behindertenparkplatz abgestellt hatten.
Deswegen bin ich mir jetzt auch nicht ganz sicher, ob wir Stefan, Ruud, Basti, Andreas, Britney, Säule und Tim wirklich danken sollten, aber wir danken Stefan, Ruud, Basti, Andreas, Britney, Säule und Tim vorsichtshalber mal. Und Baby. Für den verzweifelten Versuch, Wasser zu organisieren. Hihi.
So, jetzt ist auch mal gut mit Rhabarber. Vielen Dank Thale, wir kommen gern wieder!
Hier gibt’s übrigens Fotos. Aus eigener Produktion und von matthiasB und Anja Shameri. Danke dafür!
Bis demnächst!
FEUERENGEL
Das letzte Wort hat dieses Mal Stefan, der sich kurz vor der Show mit Andreas per Funk unterhielt, so dass wir es in unseren Kopfhörern mithören konnten. Nach der Lösung eines Problems bemerkte der
Nasenmann zufrieden:
„So läuft es wenn zwei Gehirne aktiv sind.“
Pause.
„Obwohl wir es heute zusammen wahrscheinlich nicht mal auf eines bringen.“
Äh.
Wie jetzt: „Heute“.
c) Farp
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01/05/12
Hello Cleveland!
We felt like Spinal Tap in „Spinal Tap“ running around in the backstage-area at Schaaf City Theater in Leeuwarden. A million doors and no idea where to find the stage.
Funny.
But we had some scouts.
They carried us to the stage.
And then we had a hot night in Leeuwarden.
Thank you for being there!!!
Maybe, we will be back some day.
At this point geht’s in Deutsch weiter, weil nervt sonst auch, das Geholper.
Eigentlich ist auch schon alles gesagt. Bleibt nur noch unserer Crew zu danken, die dieses Mal in einer äußerst seltenen Konfiguration so tat, als würde sie hart arbeiten. Da Säule sich einen lang gehegten Lebenstraum erfüllt und drei Tage auf einem Jazzfestival verbracht hat und Basti sich eine Pferdeschamhaarperücke weben ließ und Hauke diesmal nicht überall und sondern nur nirgends war, haben Julian, der eigentlich gar nicht da war und der Obsttabletthalter Stefan, sich um Dinge gekümmert, von denen sie noch weniger Ahnung... na ja, hat alles erstklassig hingehauen. Wir danken euch für eure Hilfe, ohne die wir noch älter ausgesehen hätten als einer von uns ohnehin schon.
Großes, großes Damentennis!!!
Natürlich danken wir auch mit genauso viel Inbrunst Andreas, Clemens und Annika sowie Ben und Ralph. Und dann waren da ja auch noch unsere drei lustigen zwei Holländer von denen der vierte, nämlich Ruud, nicht rechtzeitig mit dem Fundament seines Geldspeichers fertig geworden ist. Jedenfalls haben Lampie und CJ für den guten Ton gesorgt. Sie sind halt nicht mehr jung und brauchen das Geld nicht. Vielen Dank an Joep Hendrikx für das Licht.
Machtig prachtig!
Und mehr gibt es eigentlich auch gar nicht zu sagen.
Hier gibt es noch ein paar völlig sinnlose Bilder.
Auf Wiederhören!
FEUERENGEL
Das letzte Wort hat dieses Mal jemand, der irgendwas gesagt hat, was ich nicht gehört habe, weil ich nicht dabei war, sondern schon zuhause.
Schade.
c) Farp
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18/04/12
Der Schock war größer als der Schmerz
Ich mach’s heut mal kurz. Der ein oder andere hat nicht mehr so lange und kann seine Zeit nicht mit dem Unfug hier verplempern.
Deshalb erstmal:
DANKE JONSDORF!!!
Die schier endlose Reise im Senilmobil hat sich wieder gelohnt. Geile Stimmung bei euch, alles wie gehabt, großes Kino, wir sind begeistert. An dieser Stelle verspüre ich direkt das dringende Bedürfnis, mich bei den Leuten zu bedanken, ohne die unser kleines Heimat-Theater nicht möglich wäre:
Unseren Eltern.
Bitte?
Ach so, und natürlich Thorsten Ritter und Robert Günzel. Thorsten am Licht, der die quasi unlösbare Aufgabe hatte, unseren Lichtgott Ruud zu ersetzen und das hervorragend gemeistert hat. Dann danken wir dem Security-Mann, der uns in Rammstein-Manier quer durch die Halle zur Bühne geführt hat. Und allen, die sonst noch zum Gelingen der Show beigetragen haben vom Koch bis zur Klofrau.
Wie?
Wer?
Stefan, Basti, Annika, Murat A., Andreas, Clemens?
Kenn ich nich.
Es geht übrigens das Gerücht um, dass Kloppo, der Trainer des amtierenden und vielleicht auch noch länger amtierenden deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund seinen Spielern bevor es losgeht, eine klebt, damit ihnen das Adrenalin durch die Adern schießt und sie heiß auf den Sieg sind.
Unser beinharter BVB-Fan X-oph wollte mal ausprobieren, ob das auch funktioniert und hat Daniel kurz vor Beginn der Show mal schön eine geschallert. Wir vermuten, dass der Schock größer war als der Schmerz, denn Daniel war nicht mal entrüstet. Vielleicht ist er aber auch gar nicht aufgewacht. Man weiß es nicht.
Aber dass Kofferräume vollzupacken eine Selbstwirkungserfahrung ist, das weiß man jetzt, weil Stefan nämlich Psychologin ist. Oder so ähnlich.
Wir müssen übrigens noch mal eben das Hotel Zittauer Hof in werhättedasjetztgedacht Zittau erwähnen, in dem wir übernachten durften. Das war nämlich noch gar nicht eröffnet und wir waren quasi die Matratzeneinlieger und ErsteSeiteimGästebuchvollschreiber. War übrigens voll schön das Hotel. Wenn ihr also mal aus Hamburg nach Tschechien zum Tanken fahrt und an Zittau vorbei kommt, haltet an und legt euch da mal für nen Moment ins Bett.
Am nächsten Morgen wollten wir noch gegenüber in die Gaststätte „Zum Alten Sack“, aber Horst saß schon im Bus wegen mal los und wenig Zeit und so und dann sind wir doch nicht reingegangen.
Nächstmal.
Und sonst so?
Danke.
Und selbst?
Und warum musste es zwischendurch eigentlich schneien?
Und warum ist ein roter Lkw besser als ein grüner, wenn’s brennt?
Und aus welchen Zutaten besteht eigentlich das berühmte Leipziger Keinerlei?
Und wann spielen wir wieder in Jonsdorf?
Und wer kommt am 13. Oktober 2012 in die Landskronbrauerei nach Görlitz?
Und wo sind die Fotos von Jörg Rosemann und Sandy Richter?
Hier.
Und merke:
„Wenn der Blitz in die Haarnadel einschlägt, schmilzt dir der Mop auf der Runkel zu Klump.“
Mit freundlichen Grüßen
FEUERENGEL
Das letzte weise Wort hat dieses Mal Bruce Springsteen, der einst sang:
„Two Farps are better than one“ (The River/1980)
c) Farp
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02/04/12
Alle Deutschen sind Humus!
Wenn man so berühmt ist wie wir, reißen sich die Musikalienhersteller darum, eine Band zu unterstützen.
So sieht’s aus.
Na ja, zumindest so ähnlich...
Jedenfalls gibt es einige Hersteller, die unsere kleine Gala-Band mit erstklassigem Equipment versorgen.
ESP, KORG, TAMA, MEINL, SANDBERG und ENGL.
Das sind die Glücklichen, die FEUERENGEL supporten dürfen.
Wir sind allen zu tiefem Dank verpflichtet.
So, und der deutsche Gitarrenhersteller ENGL hat uns nun eingeladen, auf der Musikmesse in Frankfurt zu spielen, dem größten Branchentreff der Welt. (Glaub ich jedenfalls.)
Natürlich waren wir sofort (Achtung; Recyclebarer Kalauer!) Feuer und Flamme (Ha Ha! Hihihihi!!) und haben uns denn auch aus dem Bett gequält, in das andere gerade hineingeschlurft waren, um pünktlich in Frankfurt zu sein.
Was dann nicht geklappt hat. Irgendwo südlich von Göttingen ging nichts mehr.
Stau.
Für fast zwei Stunden. Unser Zeitpuffer war längst flöten. Diametral entgegengesetzt zur fortschreitenden Untätigkeit stieg die Zahl der hirnlosen Floskeln, der nutzlosen Verbal-Dünnpfiffe und überhaupt könnt ihr euch nicht vorstellen, was sieben genervte und übermüdete Hanseln für eine Scheiße von sich geben können. Beispiel: Mit Blick auf einen See konstatierte Herr Ehrhardt: „Das ist der Golf vom Harz.“
Hm.
Ja, wahrscheinlich.
Ganz sicher sogar.
Und als wir dachten, dass es nicht schlimmer werden kann, gab es eine Telefondemenzschaltung. Stefan rief unseren Lichttechniker Ruud an, um ihm mitzuteilen, dass wir im Stau stünden und später kämen. Sehr lobenswert und auch von enormer strategischer Bedeutung, wenn Ruud denn überhaupt für die Show in Frankfurt eingeplant gewesen wäre und nicht Zuhause in Holland auf dem Sofa gesessen hätte. Und auch Säule wird sich wahnsinnig über die Info gefreut haben, als er daheim vor dem Fernseher saß und sein FEUERENGEL-freies Wochenende mit „Willi will’s wissen“ und weiteren Glanztaten des Bildungsfernsehens
feierte.
Nun gut.
Besonders wichtig erschien es den weiter vorne platzierten Insassen der rollenden Anstalt gewesen zu sein, die hinten sitzende Geschäftsführung über den Fortgang der Dinge zu informieren. Per Telefon. Die Geschäftsführung wiederum fühlte sich bemüßigt auch X-oph am Steuer darüber aufzuklären, dass der neben ihm sitzende Stefan gerade mitgeteilt habe, dass wir im immer noch im Stau stünden, Ruud aber bereits informiert sei.
So so.
Um 17.30 Uhr sollten wir spielen, um 16.30 Uhr rückte die Skyline von Frankfurt in unsere mehr oder weniger beengten Sichtfelder. Da wir bestens vorbereitet waren, wussten wir, dass wir durch Tor Nord hineinfahren mussten, um dann von dort natürlich doch zu Tor Ost geschickt zu werden. Ja. Kein Problem. Haben ja Zeit. Und Benzin ohne Ende.
Irgendwann waren wir drin und mit der präzisen Richtungsangabe „Ihr müsst um den Riesen-Kaffeebecher drumrum“, standen wir schließlich eine Viertelstunde vor Beginn des Aufbaus hinter der Bühne.
Oh Gott!!
So schnell haben wir noch nie einen Hänger ausgeladen, die Fettpolster in die Bühnengarderobe gedrückt und überhaupt geschwitzt haben wir im Vorfeld, jedenfalls mehr, als bei unserer ausufernden halbstündigen Show als letzte Band am letzten Messetag.
Entgegen unserer Erwartungen waren sogar Leute da. Und wie uns gesagt wurde, waren es sogar vergleichsweise viele für diese Uhrzeit.
Quiiiiiiek!
Freude!
Noch mehr Freude dann, als das überwiegend aus Musikern und Musikbusinessexpertenprofessoren bestehende Publikum kräftig mitsang.
Wahnsinn.
Vielen Dank!
„Gott weiß, es muss ein ENGL sein“, sang der Kapellmeister bei unserem sechsten und letzten Song „ENGL“, äh „Engel“ und dann war es auch schon wieder vorbei. Das war nach unseren Trips in die Schweiz und die Türkei sicherlich das schrägste Verhältnis von Fahrt- zu Spielzeit.
Und eines der schönsten Hotels in denen wir jemals residieren, dinieren und dehydrieren durften.
Für diese außergewöhnliche Erfahrung an diesem äußerst schrägen Tag danken wir dem großartigen Team der Firma ENGL!
Es war zeitweise der Horror aber wir würden es glatt noch mal machen!!!
Weiterhin danken wir der Crew vor Ort und unserem Stefan F. O. Haarmann. Großes großes Tennis!
Hier gibt es noch ein paar sinnlose Fotos.
Die Links zu unseren Partner-Firmen findet ihr übrigens auf unserer Homepage unter – wer hätte das gedacht – „Links“.
Horrido!
FEUERENGEL
Das letzte Wort haben dieses Mal alle die, denen der Gag aus der Schweiz noch nicht aus den mürben Quadratschädeln gesickert war und die kurz vor Frankfurt bei der Flussüberquerung mit kindlicher
Begeisterung ausriefen:
„MAIN! RAUS!“
Gröhl.
c) Farp
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30/03/12
„Und sie so: Boioioioioioing!“
Wäh? Egal.
Lüdenscheid, ihr habt uns weggeblasen! Echt jetzt. Irgendwann während der Show meldete sich unser Ton-Mann Sabine über unsere InEar-Kopfhörer und vermeldete, dass das Publikum lauter sei als die Anlage.
Oha.
Stellt euch mal vor, wie es ist, wenn euch jemand anbrüllt.
Und jetzt stellt euch vor, wie es ist, wenn euch 1900 Leute anbrüllen.
HUCH!
Danke, Lüdenscheid. Von euch lassen wir uns doch gerne anbrüllen.
Einmarschiert sind wir Rammstein-Manier durchs Publikum und vorher warteten am Haupteingang bereits etliche Fotografen. Krass. Wir mussten nach der Show und am nächsten Tag alle mit unseren Kameras vorm Kapellmeister herlaufen und ihm in die Visage blitzen, weil er es so geil fand. Ja, jedenfalls einmarschiert und ach ja, vorher hatten Who The Foo und Metakilla bereits für Stimmung gesorgt. Danke. Ja, und davor sind wir ins Hotel gefahren, um schon mal die Zimmer zu verwüsten, weil wir so spät auf die Bühne mussten und nachts einfach keine Zeit mehr für derartige Vergnügungen gewesen wäre. Davor haben wir übrigens den Sound gechecktchecktchecktcheckt t t t t t t t t.... Aber das ist immer sehr langweilig und muss nicht unbedingt erwähnt werden. Ach Mist, zu spät. Und davor jedenfalls haben wir im Nachtflug-Magazin gelesen, dass „Sänger“ Boris Delic „in allen Facetten ein perfektes Double von Rammstein-Frontmann Tille Lindemann“ sei. Woooohooo!
Jedenfalls sind wir dann mit Fackel und Fahne durchs Publikum reinmarschiert. Das sah glaube ich sehr gut aus. Und da habt ihr schon ganz laut gebrüllt. Großartig.
Na ja und dann gab’s zwei Stunden auf die Mütze. „Rein Raus“ auch wieder am Start und „Mein Land“ natürlich und all so was. „Pussy“ mit dem Mega-Einsatz der Deutschlandfahne... Oh. Mein. Gott.
Nach wenigen Minuten transpirierten wir schon gepflegt vor uns hin (außer natürlich „Sänger“ Boris Delic, der „in allen Facetten ein perfektes Double von Rammstein-Frontmann Tille Lindemann“ ist. Jedenfalls habt ihr ganz offensichtlich mächtig mitgeschwitzt.
So muss das sein.
Laut, heiß, stinkende Menschen.
Wie in unserem Bus.
Und wie geil das von der Bühne aus aussah. Unsere Tontussi Stefan hat den anderen Blick vom Mischpult aus Richtung Bühne und als er uns zu später Stunde mitteilen wollte, wie cool das aussieht, klang das so:
„Manchmal wenn ich ihr wäre, wäre ich manchmal gerne ich.“ Ah ja, vielen Dank. Geh mal lieber ins Bett... Das haben wir dann auch zeitig gemacht, schließlich wollten wir am nächsten Tag für den Wendler fit sein. Blöd nur, dass wir morgens schon nach Hause gefahren sind...
So, wir danken Jürgen dafür, dass wir wieder einmal in Lüdenscheid sein durften und freuen uns schon aufs nächste Mal. Denn:
Am 15. März 2013 werden wir wieder in Lüdenscheid sein!!! Gleich mal vormerken.
Außerdem danken wir natürlich unserer Crew. Was? Ja, ok, hier die Namen: Stefan, Ruud, Andreas, Tim, Annika, Basti, Säule. So, zufrieden?
Ihr seid die Größten ohne euch könnten wir so eine Show nicht aber das wisst ihr ja selbst überdurchschnittlicher Einsatz professionell und zuverlässig wenn wir euch nicht hätten bla bla bla, die Textbausteine passen heute nicht so richtig zusammen, weil mir die Schachtel mit den Bindewörtern runter gefallen ist, aber ihr wisst ja, wie dankbar wir euch und so weiter und so fort, ja, nee, echt jetzt, ganz wirklich und auch so gemeint.
So, mehr gibt es eigentlich auch nicht zu sagen, denn mangels Schneechaos haben wir einfach nichts erlebt. Ist das nicht traurig? Rock’n’Roll kann abseits der Bühne ganz schön langweilig sein.
Schluss jetzt. Checkt die Fotos, die uns Christian Maslowski dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben. Darauf zu sehen ist übrigens auch „Sänger“ Boris Delic, der „in allen Facetten ein perfektes Double von Rammstein-Frontmann Tille Lindemann“ ist. Jaaahaaaa!
Alle Fotos gibt’s hier.
Lüdenscheid, wir verneigen uns in Dankbarkeit für eine geile Show.
Bis zum nächsten Mal!
FEUERENGEL
Das letzte Wort bedarf dieses Mal keiner weiteren Erklärung:
„Und sie so Boioioioioioing! Und ich so Drrrrrrrrrrrrrrrrrrr!“
Genau.
Und alle so Yeah!
c) Farp
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26/03/12
Home Swiss Home
Zum vierten Mal haben wir inzwischen unseren ganzen Elektroschrott eingepackt und sind in die Schweiz gejettet. Und warum? Weil das Z7 in Pratteln einfach ein geiler Club ist, weil die Crew dort super ist, weil das Catering ein Traum ist, weil 1300 Leute dorthin kommen, um mit uns zu rocken, weil Andreas unbedingt mal fliegen wollte, weil Foto dort Fotoli heißt und weil wir uns im Z7 langsam heimisch fühlen.
Das sind ja wohl die besten Gründe.
Und wir wurden wieder mal nicht enttäuscht.
DANKE PRATTELN!
Bereits lange vor der Show wussten wir, dass es voll werden würde, weshalb die Vorfreude ins Unermessliche gewachsen war, als wir ganz ganz ganz knapp vorm Abflug am Flughafen in Hamburg von einem
Mitarbeiter von Rosenpedia-Reisen empfangen wurden. Gott sei Dank hatte der Flieger eineinhalb Stunden Verspätung. Wer weiß, ob wir das sonst geschafft hätten... Der Scheff hatte es ja gerade noch hinbekommen, seine Gummistiefel auszuziehen.
Dafür hatten wir dann wenigstens genügend Zeit, uns mit der bereits vorab per Space Shuttle in die Schweiz gereisten Crew über die neue Intro zu verständigen, die in Pratteln ihre Uraufführung erleben sollte. Wir hatten nämlich von langer Hand geplant, vor „Sonne“ durchs Publikum in die Halle zu marschieren, wie Rammstein es auch tun. Stellte sich bloß die Frage: Wohin mit der Deutschlandfahne?
Na ja, logisch, die kam dieses Mal bei „Pussy“ zum Einsatz. Ist doch ganz einfach.
Und los ging’s.
Wieder einmal war es ein Vergnügen, euch zuzusehen. Beim Singen, Klatschen, Schreien und was man sonst noch so auf solchen Veranstaltungen macht. Großartig. Wenn man mal von den Trollos absieht, die ihre Aggressionen nicht im Griff haben. Sorry für die Unterbrechung, aber was immer ihr auch in dem Moment geschrieen habt; Wir haben es so aufgefasst, dass ihr Verständnis hattet und die Unruhesifter auch gerne loswerden wolltet.
Unterm Strich war es so, wie wir es uns erhofft hatten. Ein Hammer Stimmung, eine schweißtreibende Show, einfach ein geiler Abend. Besser hätte es nicht sein können.
Vielen Dank.
Wie immer wäre all das nicht möglich gewesen ohne die verrückten Lackdosenintoleranten, die wir unsere Crew nennen müssen dürfen. Die unzähligen Stunden an Rechner und Telefon, dann im Lkw auf der Autobahn, das Generve an der Grenze, das Geschleppe und Geschraube, der Besuch im Soptlight, Aufbauen, Verkabeln, das Inkompetenzgerangel undsoweiterundsofort. Dann kommt der Lichtheini auch noch extra aus Holland und überhaupt sind wir schon ganz grün vor Dankbarkeit. Danke an Ruud, Stefan, Basti, Tim, Andreas, Uwe, Hauke und Säule.
Darüber hinaus geht an dickes Danke an die Crew vom Z7 vom Catering bis zur Security und zurück. Der Scheff möchte sich an dieser Stelle ganz besonders bei Karin Wenger bedanken.
So waren wir dann auch mega geflashed, weil es so geburned hat. Schnell raus aus den stinkenden Klamotten und rein in die noch ekliger stinkenden Klamotten und auf in den Graben, wo viele von euch geduldig auf Autogramme warteten. Und da war es dann wieder: Das Fotoli!!
Süüüüüüüß!!!!
Ok, hier noch ein Fotoli und da noch ein Fotoli und dann mussten wir mal langsam den Rückzug antreten.
Schließlich mussten wir im Hotel noch gepflegt ein Zimmer verwüsten und einen Toast auf den Kapellmeister ausbringen, der sich für die Show gepflegt den Arsch aufgerissen hat, es aber leider vorzog, in seinem Chalet zu übernachten statt mit dem Pöbel im Hotel.
Und so schnell wie wir da waren, waren wir auch schon wieder weg.
Wir hoffen sehr, dass wir im nächsten Jahr noch einmal vorbei schauen dürfen.
Was heißt denn jetzt eigentlich „Sisch e geile obe gsi !!!“?
Das oben nur Geile waren? Also auf der Bühne?
Dass einer geil Oboe gespielt hat?
Oder dass es ein geiler Abend war?
Wir wissen es nicht. Aber nächstes Mal fragen wir nach.
Es gibt übrigens noch einige Fotos. Die Live-Bilder hat Emil Hauser geschossen. Danke!
Fotos? Hier klicken!
Das letzte Wort haben dieses Mal alle, die den Joke bei der ersten Rheinüberquerung nicht mitbekommen und ihn dann bei der zweiten gebracht haben:
„RHEIN!!! Ha ha ha, RAUS!!! Ha ha ha.“
Ha ha.
c) Farp
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23/03/12
Fedder Scheiß!
Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet: Irgendwat über 1200 Karten waren am Ende für unsere Show in Hamburg weggegangen. Und fast alle schon lange vorher. Minütlich gingen die Zahlen über den Fernschreiber auf der Southfork Ranch ein. Der Freudentaumel wollte nicht enden.
DANKE HAMBURG!!
Viele von uns haben im Docks Konzerte gesehen und sich vorgestellt, wie es wäre, dort einmal vor vollem Haus zu spielen. Jetzt wissen wir es. Kaum zu glauben.
Arme bis zum Ende der Halle, Licht, Lärm, aaaaaahhhhhhhhh, so muss das sein. Wir haben das Set schön vollgestopft mit allen Highlights, sowohl musikalisch als auch pyro- und lichttechnisch und haben uns vorher vorgenommen, ordentlich Arsch zu treten.
„Was soll ich sagen, ihr wart bombastisch, fantastisch, geil genial, eure Show ist das Eintrittsgeld wert, 2 Stunden tolles Konzert.“, schreibt Benni. Danke Benni. Freut uns, dass dir unsere kleine Revue gefallen hat.
„War gestern in Hamburg und euer Auftritt war überragend!!!“, schreibt Mado. Und er oder sie hat eine Frage: „Wo kann man die Setlist von eurem gestrigen Auftritt bekommen?“ Na hier:
Sonne
Mein Land
Links 234
Asche
Rein Raus
Ich Tu Dir Weh
Tier
Mann Gegen Mann
Mein Teil
Keine Lust
Pussy
Weißes Fleisch
Waidmanns Heil
Du Riechst So Gut
Du Hast
Feuer Frei
Ich Will
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Bück Dich
Haifisch
Bett in Flammen
---
Seemann
Engel
Wenn das nix is’... Mehr ging nun wirklich nicht.
Nach der Show fehlte uns wie immer die Zeit, mit all den Bekannten und Unbekannten zu quatschen, die sich am T-Shirt-Stand tummelten. Sorry!!! Man hat es aber auch wirklich nicht leicht als
Teilzeit-Rockstar. Es gibt nach einer Show immer so wahnsinnig viel zu tun: Boris trägt die Crew zum Hotel, X-oph lädt den Lkw ein, Daniel hält Besen und Schaufel, damit Holger die Halle fegen kann,
Horst leckt die Friteuse aus und ich muss mit alten Freunden auf dem Kiez feiern.
Ein Drama ist das.
Apropos, an dieser Stelle müssen wir unserer fabelhaften Crew danken, weil die Jungs uns verklagen, wenn wir es nicht tun. Aber wir tun es natürlich gerne...
Unser wie heißt das noch ach ja tief empfundener Dank geht in völlig unwichtiger Reihenfolge an Ruud, Stefan, Tim, Säule, Julian, Basti, Andreas, Borys’ yhm seyn Bruder Benny und Annika, die
übrigens auch die Schlauchbootreisereise unternommen hat. Wenn ihr die Show nicht möglich gemacht hättet, dann... ja dann... äh, hätten wir jemand noch billigeren gefragt.
Zu guter Letzt danken wir Wölk Event, der Nordlite-Crew und den Fotografen Andreas Schiweck, Stefan Stendel, Frank Dudek, Patrick Franck und Annika Goodmood.
Deren Fotos findet ihr hier.
Hamburg, wir sehen uns nächstes Jahr.
UND ZWAR AM 2. MÄRZ 2013!!!!
Wenn ihr wollt.
Wir wollen.
Bis dahin!!
FEUERENGEL
Das letzte Wort hat dieses Mal eine junge Dame von Wölk Event:
„Wieso trägt der Keyboarder auf der Bühne so einen komischen Elton John-Anzug?“
Pffffffffffffffff....!!!!! Hihi.
c) Farp
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19/03/12
REEEEEIIIIINNNN!!!!!!!! RAAAAUUUUSSSS!!!!!!!
Brummm Brumm Brumm, ein bisschen über die Autobahn eiern, schon ist man in der Hauptstadt, die ja nun mal leider so gar nicht, wie man denken könnte, in der Mitte der Republik liegt und deshalb irgendwie blöd zu erreichen ist. Egal, Brumm Brumm Brumm, Kesselhaus, Prenzlauer Berg, ah ja, kommt einem irgendwie bekannt vor, genauso wie der Popelbremsen-Mitbürger mit Migrationshintergrund, der uns die Tür aufmacht, ah, ja, ist ja Säule Murat Säulensen, dessen eigentlicher zweiter Vorname mir gerade nicht einfällt und in der Halle war schon alles vorbereitet.
Wir konnten also noch ein bisschen im Weg rumstehen und vollstauben und dann mal so ganz allmählich den Soundcheck in Angriff nehmen.
Brumm Brumm Brumm, es brummt Sabienchen dumm...
Wir hatten es vorher nicht, hinter auch nicht, niemand weiß von nix, Stefan Sabine Eberhardt gerät an den Rand eines Nervenzusammenbruchs, washierlosist, am Ende fiel der Soundcheck ziemlich knapp aus und überhaupt geriet es ein wenig hektisch und dann stieg erst die Nervosität und dann der Musikant in die Klamotten und dann ging es leider mit ein bisschen Verspätung los.
„Wer wartet mit Besonnenheit...“ – du, Berlin, bei der Gelegenheit; Sorry, dass es so lange gedauert hat, bis wir mal wieder vorbei geschaut haben. Wir haben uns halt gedacht: Was sollen wir da? Arm aber sexy sind wir selbst. Nee, stimmt gar nicht: Wir wollten unbedingt mal wieder, aber irgendwie passte es nicht in unseren Zeitplan. Dieses Mal wär auch fast nicht gegangen, wegen der Oscar-Verleihung. Na gut, dann dieses Jahr ohne uns. Horst Horstmann bekommt den Blech-Eumel dann halt mal per Post.
Und schon fiel die Fahne. Na ja. Also zu fünf Sechsteln. Neuer Effekt halt. „Rammlied“, Vollgas, gleich hinterher „Mein Land“ und kurz darauf feierte ein Song seine Live-Premiere, der uns schon lange im halbleeren Hinterkopf rumschwirrte. „Rein Raus“, Ladies and Gentlemen, noch nie von eurer Lieblings-Rammstein-Verehrungs-Kapelle dargeboten, musste natürlich bei unserem Tourauftakt seine Uraufführung erfahren. Wo sonst? Mit „Mann gegen Mann“ gab’s was eher Seltenes, „Weißes Fleisch“ war auch mal wieder am Start, dazwischen ein neues Solo von „Du Riechst So Gut“ und in der Zielgerade gab’s das „Bett in Flammen“-Inferno und mit „Seemann“ und „Engel“ den finalen Fangschuss.
Danach habt ihr uns am Shirt-Stand empfangen, als wären wir vier Jahre weg gewesen.
Waren wir auch?
Ach so.
Als sich der Rauch langsam verzogen hatte, standen wir wie immer noch ein bisschen mit Peitschen in der Halle rum, um unsere Crew freundlichst um etwas Eile zu bitten. Das wurde uns schnell fad und
BrummBrummBrumm, ab ging es ins überaus pompöse Hotel. Lustig anzusehen war dann wie der Kapellmeister versuchte, möglichst unauffällig eine Kiste Bier oder „hand luggage“ wie der Holländer sagt oder „Schlummertrunk“ wie der Scheff sagt, an der Rezeption vorbei zu schmuggeln.
An dieser Stelle sei unseren fleißigen Brummbienchen Andreas, Säule, Basti und Sabine gedankt. Und natürlich Ruud, den wir extra aus Caravan-Country hatten einfliegen lassen. Früher war das ein Scherz, dieses Mal stimmte es sogar. Vielen Dank auch an unseren Neu-Berliner Brumm-Bären Nujan für einen seiner seltenen Gastauftritte im FEUERENGEL-Universum. So lange nicht dabei gewesen und trotzdem nichts dazu gelernt. Äh, nichts verlernt, wollte ich sagen. Vielen Dank auch an Vroni, die auf unnachahmliche Weise unsere Konsumgüter an Mann und Frau gebracht hat.
Und natürlich:
VIELEN DANK BERLIN, für diesen warmen Empfang nach langer Abstinenz!!!
Wir kommen gerne wieder.
Hier gibt es noch einige Fotos von der Show (Dank an Sebastian Puls und Anja Shameri) und dem Brummrum, äh, Drumrum (Danke an Ich).
Live long and krusper!
FEUERENGEL
Das letzte Wort hat dieses Mal Horst Horstmann:
„Ich war mal eine Rothaarige.“
Ja.
Na gut.
Äh.
Wir müssen dann auch mal.
c) Farp
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08/03/12
Erbarmen, Hessen! Zu spät, wir kommen...
...zur Musikmesse Frankfurt, DEM Highlight für Musiker und Musikinteressierte. Da zeigen wir am 24.3. von 17.30 bis 18 Uhr auf der Agora-Stage, was mit den richtigen Instrumenten soundtechnisch so geht. Keine Kulissen, keine Pyros, purer Sound. Seid da. Wir freuen uns!
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23/02/12
Beeilung Hamburg!
Es gibt nur noch wenige Karten für unsere Show am 3. März im Docks! Was uns
ja sehr freut. Aber nicht dass nachher jemand draußen bleiben muss... Lieber
schnell
hier Tickets sichern. Wir sehen uns!!
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03/02/12
BERLIN, BERLIN, WIR FAHREN NACH BERLIN!
Wir sind schon ganz hibbelich...
FEUERENGEL sind wieder unterwegs! Am 25. Februar spielen wir endlich mal
wieder im kultigen Kesselhaus in Berlin (Anpfiff 21 Uhr). Tickets gibt es
unter anderem bei www.eventim.de.
Seid beim Tourauftakt dabei!
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17/01/12
Banonen auf Spatzen
In Schwerin ist alles irgendwie größer als sonst. Die Halle, der Backstage-Bereich, die Bühne, der Königsberger Klops...
Toll.
Das war seit 2007 zwei Mal in der Halle am Fernsehturm so und drei Mal in der Sport- und Kongresshalle. An diese Dimensionen kann man sich gewöhnen. Es ist schwer, wenn man am 23. Dezember nach Hause kommt, laut „Hallo Schwerin!“ brüllend durch den Flur schreitet und in der Küche auf eine völlig verständnislos dreinschauende Partnerin trifft.
Ja, äh.
Die Rute wird berechnet, zurück nach Schwerin. In die Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns und vor allem in eine Stadt, die jedem von uns noch im Altenheim ein Lächeln aufs noch runzligere Gesicht zaubern wird. Dem einen früher, den anderen später.
Wir fühlen uns jedes Mal gut aufgehoben, was nicht zuletzt an Nordlite, der Technik-Firma unseres Vertrauens und unserem inzwischen langjährigen Partner Wölk-Event liegt. Wir danken euch!
Das alles wäre aber ziemlich langweilig, wenn IHR nicht dabei wäret. IHR, die ihr dieses Jahr mit über 1700 Nasen angerückt seid und unsere Jahresabschlussparty wieder einmal zu etwas ganz Besonderem gemacht habt.
Wahnsinn!!
Danke.
Schnief.
Und außerdem: Stefan, Hauke, Tim, Säule, Andreas, Casjan, Uwe, Ruud, Tommi, Basti, Annika, Benny – ohne euch wären wir wie Putin ohne Amt; lächerliche Heinis.
Mit so einer Crew kann dann nichts mehr schief gehen. Die Knechte arbeiten Händchen in Händchen und stellen etwas auf die Beine, was wir vor 15 Jahren, als wir mit dieser kleinen Unterhaltungskapelle das erste Mal auf eine Bühne torkelten, niemals zu träumen gewagt hätten. Ziemlich überwältigend, wenn man mal am Nachmittag durch die Halle schlendert und sieht, wie viele Leute an der Show beteiligt sind. Hab ich schon mal geschrieben. Werde ich wahrscheinlich noch öfter schreiben. Da müsst ihr durch... Ruud hat zwei volle Tage an der Lichtshow rumprogrammiert. Nur mal so als Beispiel.
Die Crew ist der Rockstar. Unser Monitormann hat sogar einen eigenen Hubschrauber. Rockstars...
Einer besonders. Stefan-Sabine Airhardt hat nicht nur tagelang mit Vorbereitungen verbracht, unseren Hallensound gemischt und im Hotel Bilder umgedreht, nein, er hat auch noch mit seiner
Band„The Pleasures“ den Anheizer gemacht. Großes Kino. Danke an die Jungs, die auf der Bühne so rumlaufen wie Holger in seiner Freizeit.
Und dann?
„FEU-ER-EN-GEL! FEU-ER-EN-GEL!“ Sprechchöre für Spontanerektionen. Und ab dafür: „Rammlied“ (heiß), „Mein Land“ (brandheiß), „Mann Gegen Mann“ (rar und heiß), „Spieluhr“ (auch rar) und „Bett in Flammen“ (kollektive Extase) als Finale.
Meine Fresse, unsere Feuermänner hatten die Setlist dermaßen vollgestopft, dass man aufpassen musste, wo man hintritt, um nicht spontan zu verglühen.
Was noch? Wir hatten unseren Schminkkoffer vergessen. Ist es jemandem aufgefallen? Na also. Aber viel schlimmer noch: Wir hatten auch unseren Schnapskoffer vergessen. Na ja, wir haben es dann halt mit „Ficken“ versucht. Ging auch. Wo kommen denn die Gänsefüßchen her?
Wir müssen da übrigens noch schnell was klar stellen. Als Boris bei „Du Hast“ Bananen ins Publikum warf, war das keineswegs so gemeint, wie man es hätte interpretieren können. Es war vielmehr so: Die letzte Show des Jahres ist traditionell ein Anlass für die Crew, Schabernack mit der Band zu treiben. Deshalb steckten in der Armbrust bei „Du Hast“ nicht nur die üblichen Marschflugkörper, sondern
zusätzlich zwei Bananen. Obwohl einige einsame Crew-Mitglieder bereits gierig danach schielten, warf Boris die Dinger einfach ins Publikum. Ohne Hintergedanken. Nur um das mal klarzustellen.
Horsti hat uns übrigens mit seinen „Dschamp“-Samples, die nur wir - und zwar über unsere Kopfhörer - hören konnten, völlig aus der Fassung gebracht. Groß! Hinterhältige Konfettiangriffe und eine
formschöne Stehlampe waren weitere Highlights. Die vier Ventilatoren, die plötzlich hinter Bühne hochfuhren, haben dann allerdings den Vogel abgeschossen. Verdammt!
Und so fehlten uns nach dieser fetten fetten Show eigentlich nur noch drei Bleche Pizza für die Aftershowparty.
Und schon waren sie da...!
Mahlzeit.
Schwerin, wir hoffen, dass wir noch mal wiederkommen dürfen. Wir würden jedenfalls gern. Allen, die nicht so lange warten möchten, empfehlen wir den 3. März 2012. Da spielen wir nämlich im
Dock’s in Hamburg.
Wir sehen uns!
FEUERENGEL
Das letzte Wort hat dieses Mal Horst, der erklären wollte, wo er wohnt und sich dann freudsch versprach:
„Ich bin der Hamburger Speckgürtel.“
Horsti, wir hätten uns NIE getraut, so etwas zu sagen und lassen das jetzt mal unkommentiert stehen.
c) Farp
Fotos
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13/01/12
VVK Jonsdorf und Görlitz
Freude! Der Vorverkauf für zwei weitere Highlights hat begonnen. Sichert Euch rechtzeitig Tickets für unsere Auftritte in Jonsdorf (31.03.) und Görlitz (13.10.). Am besten gleich jetzt und hier:
Tickets!
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10/01/12
„Ein Arsch vor dem Herrn“
Wer?
Später.
Wilhelmshaven ist ja gar nicht so weit. Da wundern wir uns jedes Mal wieder drüber. Ob das jemals aufhört? Wir wäre auch schon viel früher da gewesen, wenn X-oph nicht an dieser verdammten Ampel... Das war aber auch ein Pech...
Warum waren wir denn dieses Mal überhaupt in der Stadthalle? Weil der Scheff das so wollte. Er musste im Pumpwerk nämlich immer drei Stufen steigen, um in den Backstage-Bereich zu kommen. In der Stadthalle gibt es einen Aufzug. Ganz simple Erklärung.
Vielleicht lag der neue Gastspielort auch darin begründet, dass das Pumpwerk jedes Mal ausverkauft war. Wochenlang bombardierten uns die armen Teufel, die keine Karten bekommen hatten, mit Mails, Briefen und eindeutigen Angeboten. Und da wir ja nun mal so wahnsinnig sozial sind und niemanden im Regen stehen lassen wollen, haben wir unseren Elektroschrott in der Stadthalle aufgebaut. Wo dann auch fast alle im Regen gestanden hätten.
Und überhaupt spielen wir eigentlich sowieso nur in Wilhelmshaven, weil Michaela und Matthias so unglaublich sensationell für uns kochen.
Macht ihr das Zuhause eigentlich auch?
Ja?
Adoptiert mich!
Jedenfalls würden wir am liebsten nur zum Essen kommen. Danke! Eine Eins mit Extra-Sternchen! Wie immer!
Wo wir grad beim Danken sind: Danke an die Firma Nordlite, die uns da eine hübsche Bühne in die Halle gezimmert hat. Fühlte sich gut an beim Draufrumlaufen. Und Danke an Mirco Wenzel von der
Wilhelmshaven-Touristik. Und Danke an CJ, der eine eigene Spiegelnordhalbkugel dabei hatte. Und einen Tannenbaum. Und einen Regenschirm. Und Danke an Stefan, der mit der Anlage Lampen aus der Decke
geschossen hat. Und Danke an Ruud, der sein Licht wieder einmal so vorteilhaft eingesetzt hat, dass man überhaupt nicht gesehen hat, wie alte einige von uns sind. Also der eine.
Und Danke an Säule, der noch nie so flehend geguckt hat, wie bei „Mein Teil“. Und Basti, der für mich und einige Crew-Hanseln sogar noch den Limousinen-Service mimte. Und an Andreas, der zwar nicht die große Limousine der Lesbenhilfe gefahren, dafür aber jede Menge anderes Sinnvolles getan hat. Und an Tim, der inzwischen jede Schraube an X-ophs Schießbude kennen dürfte. Und an Annika, die uns mit einer sensationellen neuen Komsumgüterpräsentationsfläche überraschte.
Ihr seid echt so’n paar beinharte Glücksbärchis.
Wir haben übrigens mit „ReiseReise“ angefangen, weil der Song die Nähe zum Wasser beschreibt und damit eine Verbindung zu Wilhelmshaven symbolisiert... Klingt super, nicht? Ist aber kompletter
Schwachsinn. Wir haben damit angefangen, weil wir es wollten. Basta. Und ansonsten haben wir all das gespielt, was wir auch schon in Bremen gespielt haben. Und wer jetzt wissen will, was das war, hätte wohl nach Bremen kommen müssen.
Mann, Mann, Mann. Auf jeden Fall war „Mein Land“ zum zweiten Mal dabei. Und „Engel“ zum 786. Mal.
Und wer jetzt wissen möchte, wer der „Arsch vor dem Herrn“ ist, sollte sich dieses Video anschauen.
Hier gibt es übrigens noch ein paar oberaffenarschtittengeile Fotos (Alter, wir sind so retro!), die uns
Andreas Schiweck (www.mformat.de) und Anja Stiegler zur Verfügung gestellt haben. Danke!
Wilhelmshaven, wir kommen gerne wieder. Wir sparen jetzt ein wenig und wenn es soweit ist, verraten wir euch hier auf dieser Homepage und allen angeschlossen asozialen Netzwerken, wann wir euch wieder beehren!
Bis dahin!
FEUERENGEL
Das letzte Wort hat dieses Mal Daniel, der unsere gemeinsame Suche nach Musik für seinen Pokerabend wie folgt kommentierte: „Miles Davis geht schon in die richtige Richtung. Wenn der Trompetenscheiß nicht wäre.“
Ein Kenner.
Ein reiner Kenner.
c) Farp
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07/01/12
Ulft - new date!!!
Dutch fans, your attention, please. There has been a wrong date on our website, on MySpace and on Facebook. Our concert at the Dru Fabriek, Ulft will in fact be on 23rd June. So, please check your
calendars. We apologize for the inconvenience.
See you there!!!
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02/01/12
Wie Zuhause
So fühlen wir uns immer, wenn wir in Bremen spielen. Nicht nur, weil wir jetzt zum achten Mal da waren, sondern auch, weil viele Bekannte vorbei schauen, um unseren Start in den Dezember-Endspurt zu sehen. Schön das. Schön auch die neuen CO2-Shooter, die wir von dem Geld gekauft haben, dass wir unserer Crew nicht bezahlen. Und schön auch die neuen Fußtrommel-Felle (Danke Claudia!).
Schön.
Und wir auch.
Und ihr natürlich. Bremen ist wohl mit eines der schönsten Publikümmer, das man für Geld kaufen kann. Wir ihr da immer so steht, rund um den Discokugel-Mast und bis in den Gewölbegang und dann auch noch oben auf der Galerie. Und dann feiert und singt und Spaß habt.
Schön.
Wenn ihr das sehen könntet.
Könnt ihr aber nicht.
Vielleicht sollten wir mal tauschen.
Ach, geht ja gar nicht. Denn wenn alle auf der Bühne stehen, ist keiner mehr unten. Außer uns.
Blöd.
Ach ja, „Mein Land“ haben wir in Bremen nach mona... tage... stunden... nach langer Vorbereitung das erste Mal gespielt. Habt ihr gut gefunden. Habt ihr uns jedenfalls erzählt. Und „Mann Gegen Mann“
hatten wir auch lange nicht mehr. War auch mal wieder schön. Genau so wie „Spieluhr“, das ebenfalls schon ein bisschen Staub angesetzt hatte. Der Mega-Oldie kam dann allerdings ganz am Ende: „Seemann“. Keine Ahnung, wie viele Jahre wir die Nummer nicht mehr gespielt hatten. Einige von uns konnten sich sogar noch an Teile des Songs erinnern...
Und weiter? Ja, wie, weiter? Natürlich geht’s weiter. Und zwar am
8. Dezember 2012!
Dann sehen wir uns im Aladin wieder. Karten gibt es bereits jetzt.
Hier: www.aladin-bremen.de !
Wir freuen uns jetzt schon wie die kleinen Kinder auf die nächste Show in Bremen. Ihr auch? Na seht ihr...
Bleibt noch unserer Crew zu danken, die mal wieder extrem ehrenamtlich alles gegeben hat. Danke, ihr seid die Gutesten. Und ihr werdet immer besser. Wir wissen nur noch nicht, worin.
Und liebe Grüße gehen raus an alle bekannten Hackfressen, wie zum Beispiel Graf Etepetete, der uns mit seiner Anwesenheit erschreckt hat. Ein Dank geht außerdem an die Fotografen Stefan Stendel und Pascal Faltermann. Deren formidable Lichtbilderzeugnisse findet ihr hier.
Bremen, wir müssen los, Groupies umschichten.
Bis bald!
FEUERENGEL
c) Farp
Das letzte: Wort.
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